TV-Format Pitch

Stiefvater
gesucht

Das erste Dating-Format, bei dem Kinder einen Partner für ihre alleinerziehende Mutter suchen. Emotional. Echt. Unvergesslich.

Vertrauliches Pitch-Dokument · Juli 2026 · Seite 1/8
Kapitel 1

Exposé

Der Hook

„Meine Mutter ist die beste Frau der Welt — nur sieht sie es selbst nicht. Also suche ich jetzt einen Mann, der ihr beweist, dass sie es wert ist."

Das Konzept

Erwachsene Kinder bewerben ihre alleinerziehende Mutter bei einer Partnervermittlung der besonderen Art. Sie kennen sie am besten — ihre Macken, ihre Stärken, was sie braucht und was sie verdient. Vor der Kamera stellen sie ihre Mutter vor, wählen unter mehreren Kandidaten den passenden Partner aus und begleiten das erste Date als liebevolle Wingmen — dezent im Hintergrund, aber immer mit einem offenen Ohr.

Die Mutter erfährt erst vor Ort, dass ihr eigenes Kind sie „verkuppeln" will. Die Reaktionen reichen von Rührung über peinliche Berührtheit bis zu resolutem Widerstand — und genau das macht das Format so echt.

Die Protagonisten

👩
Die Mutter

40–65 Jahre, alleinerziehend oder verwitwet. Kein Dating-Profi. Hat sich jahrelang um die Kinder gekümmert und das eigene Liebesleben hintangestellt. Echtes Leben, echte Geschichten.

👦👧
Die Kinder (Wingmen)

18–35 Jahre. Eloquent, empathisch, humorvoll. Sie lieben ihre Mutter bedingungslos und wollen sie endlich wieder glücklich sehen. Sie casten mit Herz und Verstand.

🤵
Die Kandidaten

Ernsthafte Männer mit echten Absichten. Geprüft und vorausgewählt. Sie wissen: Hier trifft man nicht nur eine Frau, sondern eine ganze Familie.

Die Dramaturgie

Phase 1
Das Bewerbungsvideo
Die Kinder filmen ihre Mutter im Alltag, erzählen ihre Geschichte und formulieren, warum SIE jetzt dran ist mit dem Glück.
Phase 2
Die Konfrontation
Die Mutter sieht das Video zum ersten Mal. Tränen, Lachen, Überraschung — der emotionalste Moment der Folge.
Phase 3
Das Casting
Die Kinder sichten Kandidatenprofile, führen Vorgespräche, wählen die Top 3 — und stellen sie der Mutter vor.
Phase 4
Das Date
Liveschaltung zum Date-Location. Die Kinder beobachten aus einem Nebenraum via Kamera — und kommentieren live mit dem Zuschauer.
Phase 5
Die Entscheidung
Mutter und Kinder besprechen den Abend. Gibt es ein zweites Date? Der Beginn von etwas Neuem — oder die Erkenntnis, dass es diesmal nicht gepasst hat.

Warum jetzt?

Patchwork ist Mainstream

Jede dritte Familie in Deutschland ist eine Patchwork-Familie. Alleinerziehende Mütter sind die größte übersehene Zielgruppe im Dating-TV.

Generation Z will ECHTE Emotionen

Weg von gestellten Reality-Shows — hin zu authentischen Geschichten mit echten Menschen und echten Gefühlen.

RTLs „Schwiegertochter gesucht" läuft seit 17 Jahren

Das Format hat bewiesen: Kuppelshows mit Familienbezug funktionieren dauerhaft. Der Spin-off-Gedanke ist kein Risiko — es ist die logische Evolution.

Idealbesetzung Sender

SenderWarum
RTL / RTL+Natürlichster Platz: direkter „Schwiegertochter gesucht"-Companion. Bestehendes Publikum, etablierte Infrastruktur.
VOXJünger, emotionaler, dokumentarischer. Perfekt für den authentischen Ton, den das Format braucht.
Joyn / ProSiebenStreaming-First, jüngeres Publikum. Könnte das Format als Aushängeschild für Joyn Originals positionieren.
Netflix DEFalls international skalierbar: „Stepmother Wanted" als globales Format mit lokalem Casting.

Zielgruppe

Frauen 35–65 Männer 40–65 Streaming-affine Gen Z Familienpublikum Dating-Show-Fans
Kapitel 2

Format-Bibel

Episodenstruktur — 60 Minuten

00:00–00:02
Cold Open
Teaser-Moment aus dem Date: ein intensiver Blick, ein Lacher, eine Berührung. Cut zum Titel „Stiefvater gesucht".
00:02–00:12
Akt 1: Bewerbung
Das Bewerbungsvideo der Kinder. Porträt der Mutter im Alltag. Die emotionale Geschichte: Warum sucht IHR nach einem Partner für SIE?
00:12–00:22
Akt 2: Konfrontation & Casting
Mutter sieht das Video. Erste Reaktion. Dann: Sichten der Kandidatenprofile. Kinder führen Vorgespräche (Split-Screen). Top 3 Auswahl.
00:22–00:30
Akt 3: Vorbereitung
Styling, Outfit-Wahl, letzte Tipps der Kinder. Nervosität, Vorfreude, Zweifel. Die Mutter bereitet sich vor.
00:30–00:48
Akt 4: Das Date
Hauptteil. Uncut-Atmosphäre. Zwei Perspektiven: Date-Tisch (Hauptkamera) + Nebenraum-Monitor mit Kinder-Kommentar (Bild-in-Bild).
00:48–00:58
Akt 5: Entscheidung
Mutter und Kinder allein. Was war gut? Was nicht? Zweites Date — ja oder nein? Emotionale Zusammenfassung.
00:58–01:00
Outro
„Nächste Woche bei Stiefvater gesucht" — Preview auf Folge 2. Staffel-Countdown.

Besonderheit: Bild-in-Bild-Kommentar

Die Kinder sitzen während des Dates in einem separaten Raum und sehen das Geschehen live via versteckter Kameras. Ihre Kommentare — liebevoll, schlagfertig, manchmal schonungslos ehrlich — werden als kleines Bild-in-Bild-Fenster eingeblendet. Das gibt dem Zuschauer das Gefühl, mit am Tisch zu sitzen.

Staffelstruktur

ElementDetails
Episoden8 × 60 Minuten
Pro Episode1 Mutter + 3 Kandidaten → Top 2 → Entscheidung
Roter FadenCheck-ins mit Müttern aus früheren Folgen: Was wurde aus dem Date?
StaffelfinaleWiedersehen aller Paare. Live-Publikum oder Studio-Special.
Special„Stiefmutter gesucht" — Bonusfolge mit Geschlechtertausch

Casting-Kriterien

Mütter (40–65)

Authentisch, keine Dating-Show-Profis. Alleinerziehend oder verwitwet. Haben ihr Liebesleben der Familie untergeordnet. Sympathisch, nahbar, echt.

Kinder (18–35)

Eloquentes Deutsch. Emotionale Intelligenz. Können vor der Kamera bestehen. Lieben ihre Mutter — und trauen sich, das öffentlich zu sagen.

Kandidaten (38–68)

Ernsthafte Absichten. Kein Fame-Motiv. Bereit, Teil einer bestehenden Familiendynamik zu werden. Charakterfest. Keine Vorstrafen.

Visuelle Sprache

Warm, dokumentarisch, kinotauglich. Natürliches Licht, warme Farbtemperatur (3.200–4.500K). Sony Venice oder ARRI Alexa auf S35-Sensoren mit Vintage-Gläsern (Canon K35, Cooke Speed Panchro) — weiche Hauttöne, sanfter Roll-off. Handkamera für emotionale Szenen, Gimbal für Date-Locations. Kein grelles Studiolicht, kein Hochglanz.

Farbpalette: Warme Erdtöne (Terracotta, Sand, Olive) mit Akzenten in Gold und gebrochenem Weiß. Grading: leichte warme Tönung, Crushed Blacks mit weichem Kontrast — 2010er Kodak Filmstock-Emulation.

Musik & Sound

Score: Indie-Folk / akustischer Pop. Piano, akustische Gitarre, dezente Streicher. Kein orchestraler Kitsch, keine manipulativen Crescendi. Playlist-Vorschläge: Novo Amor, Bon Iver, HAEVN, SYML, Ásgeir.

Soundtrack-Lizensierung: 3–4 Tracks pro Episode aus der Indie-Folk-Playlist. Musiksupervisor mit Gespür für emotionale Beats, die nicht nach Fahrstuhlmusik klingen.

Moderation

Option A — Voice-Over der Kinder: Spart Gage und ist emotionaler. Die Kinder kommentieren im Voice-Over — das wirkt wie eine Liebeserklärung ans eigene Elternteil.

Option B — Moderator:in: Warm, zurückhaltend, dokumentarisch. Kein Entertainer-Typ. Denkbar: Aminata Belli, Louisa Dellert, oder ein neues Gesicht. Rolle: Führt durch die Folge, stellt Verbindung zu den Zuschauer-Fragen her.

Kapitel 3

Sizzle Reel — 60 Sekunden

Einreichfähig für Produktionsfirmen und Sender-Redaktionen. Benötigt: 1 Drehtag mit 3-Personen-Crew, eine echte Mutter-Kind-Konstellation, einen Kandidaten. Budgetrahmen: €5.000–8.000 Eigenproduktion.

0:00–0:05
BLACK SCREEN
VO (Kind, warm): „Meine Mutter hat 20 Jahre lang alles für mich zurückgestellt."
Langsames Fade-in: Mutter von hinten, allein am Fenster. Morgenlicht.
0:05–0:12
MONTAGE — MUTTER IM ALLTAG
„Sie hat nie geklagt. Nie gefordert. Nie gesagt: Ich will auch mal."
Schnelle Schnitte: Kaffeekochen, Pflanzen gießen, allein auf der Couch, ein kurzer Blick in den Spiegel. Wärme, leise Melancholie.
0:12–0:18
KIND IN DIE KAMERA
„Deshalb mach ich das jetzt. Für sie."
Erwachsenes Kind (25–35) spricht direkt in die Kamera. Nahaufnahme. Entschlossenheit, aber ein Lächeln in den Augen.
0:18–0:25
MUTTER-KONFRONTATION
Kind zeigt Mutter das Bewerbungsvideo auf dem Tablet. Mutter: überrascht → lacht → Tränen. Schnitt: Umarmung.
0:25–0:32
DATE-PREP + DATE
Schnelle Montage: Kleiderauswahl, Spiegel-Check, Tür geht auf. Dann: Kandidat wartet an gedecktem Tisch. Kerzenlicht. Er steht auf, lächelt.
0:32–0:42
BILD-IN-BILD-MAGIE
Kind (flüsternd im Nebenraum): „Oh Gott, sie lächelt — guck, sie LÄCHELT!"
Split-Screen: Date-Tisch links, Kinder mit Kopfhörern rechts. Sie halten sich die Hand vor den Mund, feixen, eine Träne.
0:42–0:50
DIE ENTSCHEIDUNG
„Willst du ihn wiedersehen?"
Mutter schaut ihr Kind an. Lange Pause. Dann ein Nicken. Ein Lächeln breitet sich aus.
0:50–0:55
TITELCARD
Schwarzer Hintergrund. Goldene Typografie, warm leuchtend:
Stiefvater gesucht
0:55–0:60
CALL TO ACTION
„Ab Herbst 2027." + Sender-Logo (RTL / VOX / Joyn). Letzter Frame: Mutter und Kandidat lachen zusammen. Freeze.

Drehorte Sizzle (1 Drehtag)

LocationSzeneSetup
Wohnung der MutterAlltag, Konfrontation, Date-PrepNatural Light, Handkamera
Restaurant / CaféDate-Tisch, Nebenraum mit Monitor2-Kamera: A-Cam am Tisch, B-Cam(GoPro) im Nebenraum
Park / StraßeWalk-and-Talk mit KindGimbal, Golden Hour
Anhang

Marktdaten & Argumente

Der Dating-TV-Markt 2026

Dating-Shows sind das verlässlichste Genre im deutschen Privatfernsehen. „Schwiegertochter gesucht" läuft seit 18 Jahren (seit 2008). „Bauer sucht Frau" seit 19 Jahren. „First Dates" seit 9 Jahren mit über 1.000 Folgen. Kein anderes Genre erreicht so konstant 10–20 % Marktanteil in der werberelevanten Zielgruppe.

Gleichzeitig sucht die Branche nach dem nächsten Evolutionsschritt: Authentizität statt Skript, Generation Z als neue Kernzielgruppe, Streaming-first statt Linear-first.

Das Alleinstellungsmerkmal

Doppelte Perspektive

Nicht nur die suchende Person steht im Fokus — sondern auch die, die sie lieben. Die Kinder sind gleichzeitig Moderatoren, Kuppler und emotionale Anker.

Generationen-übergreifend

Die Kinder holen das 18–35-Publikum. Die Mutter holt 40+. Gemeinsam erreicht das Format die gesamte Familie.

Bild-in-Bild-Innovation

Das Live-Kommentar-Feature der Kinder während des Dates ist technisch einfach, aber dramaturgisch genial — und neu im deutschen TV.

International skalierbar

Das Konzept funktioniert in jedem Land mit minimaler Adaption. Arbeitstitel: „Stepparent Search", „My Mom's Date", „Wingman Kids".

Nächste Schritte

Schritt 1
Proof of Concept
Sizzle Reel produzieren (Budget: €5k–8k). 1 Drehtag, professionelle Postproduktion. Länge: 60 Sekunden.
Schritt 2
Produktionsfirma an Bord
Pitchen bei 3–5 Produktionsfirmen mit bestehendem Senderzugang (Warner Bros. ITVP, Janus, Florida TV, Endemol Shine, SEO Entertainment).
Schritt 3
Sender-Pitch
Gemeinsam mit Produktionsfirma bei 2–3 Sendern pitchen. Sizzle Reel + Format-Bibel als Pitch-Material.
Schritt 4
Pilotfolge
Bei positivem Feedback: Produktion einer Pilotfolge (Budget: €80k–150k). Test-Screening mit Fokusgruppe.
Schritt 5
Staffel 1
Grünes Licht → 8 Folgen produzieren. Primetime oder Access-Prime. Ausstrahlung Herbst 2027.